Situative Marker – Trainingsinhalt – Meine eigenen Marker – Diesmal ROLLE MENSCH

In dieser kleinen Beitragsreihe möchte ich einen Inhalt meiner Kommunikationstrainings im Rahmen der Verstehensvermittlung zeigen. Es geht dabei um situative Marker. Diese können uns helfen, in wiederkehrenden Situationen bestimmte Gedankengänge oder auch ein Verhalten zu automatisieren. Es gibt keine vorgefertigten Marker und jeder kann sich seine selbst erstellen. Sie müssen nur eine bestimmte Bedeutung für den Menschen haben, der sie nutzen möchte.

Marker beschreiben keine Eigenschaften des Menschen, sondern sind eher eine visualisierte Haltung. Es ist einfacher, wenn ich euch anhand meiner eigenen Marker erläutere, was die für mich bedeuten und wie sich mit der Zeit die Marker soweit automatisieren, sodass sie quasi in einer entsprechenden Situation in meinem Gedanken „aufleuchten“ und mich so denken und handeln lassen, wie ich es gerne möchte. Meistens klappt es :-).

Ich selbst habe 9 Marker und mir war wichtig, dass sie einen starken Kontrast haben. Schwarz weiß war hierzu am Besten für mich. Hier ist mein erster Marker:

Er stellt eine „Rolle“ und einen „Menschen“ dar. Die Bedeutung für mich ist, dass ich mich immer daran erinnere, dass mir das Gespräch und die Begegnung mit einem Menschen wichtig ist – weniger die Begegnung mit einer Rolle, die ein Mensch inne hat. Das hilft mir, Vertrauen aufzubauen – etwas, was ich mir selbst wünsche. Eine vertrauensvolle Ansprache meiner Person. So kann ich sicher sein, auch Verständnis zu erhalten.

Der Marker ist in meinem Kopf schon so automatisiert, dass ich nur noch die Menschen sehe und mit einem Menschen spreche. Ich habe noch keine Situation erlebt, in welcher das nachteilig für mich war. Da sich aber hinter jedem Menschen eine Rolle verbirgt, wird diese automatisch involviert, wenn sie denn wichtig für die Situation ist.